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08.06.2018

Dispendix: Stetes Tröpfchen

Dispendix wurde gegründet, um die preisgekrönte kontaktlose Liquid Handling-Technologie zu kommerzialisieren. Für die schnelle Übertragung von Flüssigkeiten bei gleichzeitiger Erhöhung der Präzision heißt das erste Produkt I-DOT ("Immediate Drop on Demand Technology"). I-DOT ermöglicht einen sehr genauen, nahezu totvolumenfreien Flüssigkeitstransfer von Nano- zu Mikrolitern und gleichzeitig erheblich reduziert Investitionen und Betriebskosten. I-DOT kann die Produktivität dramatisch steigern und komplexe Liquid Handling-Aufgaben problemlos bewältigen, z.B.  für die DNA-Assemblierung in der synthetischen Biologie. I-DOT ist eine ideale Lösung für Anwendungen in der Genomik, Wirkstoff- und klinischen Forschung. Zukünftige Entwicklungen werden die Verwendung in der Zelllinienentwicklung oder die präzise Volumenbestimmung sein.

Kleinste Flüssigkeitsmengen dosieren

Für biologische Experimente oder bei der Entwicklung von Medikamenten werden oft Flüssigkeitsmengen im Nano- und Mikroliterbereich benötigt. Die Dosierung der verwendeten Flüssigkeiten muss aus Zeit- und Kostengründen hochpräzise und extrem schnell ablaufen. Allerdings erfüllen herkömmliche Dispensiertechnologien nur ungenügend die Anforderungen, die an das Dosieren von kleinsten Flüssigkeitsmengen gestellt werden. Hier schafft die Dispendix GmbH mit der "Immediate Drop on Demand Technologie", kurz I-DOT, Abhilfe.Das neuartige Verfahren wurde am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickelt und ermöglicht es Volumina berührungslos zu dosieren. Die Liquid-Handling Technologie beruht auf einem Druckimpuls der von oben auf eine Flüssigkeitssäule gegeben wird und Tropfen von etwa zwei Nanoliter auslöst. Die Tropfen werden aus einer 96er Dosierplatte im SBS-Format auf beliebige Zielsubstrate dispensiert. Mit dem 8-fach parallelen Dosierkopf können aus jeder Einzeldüse Tropfen von ca. 2 nl mit bis zu 400 Hz abgegeben werden, wodurch sich enorme Durchsätze in einem Volumenbereich zwischen 2nl bis 80 µl realisieren lassen.

Anwendung für zellbasierte Assays

Angewendet wird das I-DOT Systems, um zellbasierte Assays vorzubereiten. Hierzu werden zu lebenden Zellen Wirkstoffe in verschiedenen Konzentrationen gegeben, um beispielsweise die Wirksamkeit zu prüfen. Die Probenvorbereitung von Sequenzierungen, wie in der Diagnostik kann sehr effizient durchgeführt werden. Weitere Anwendungen sind Verdünnungsreihen von verschiedenen Substanzen. Dies spielt in der Pharmaindustrie in der Wirkstoffforschung eine große Rolle.

www.dispendix.com

Kategorie: #Ausstellung

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