ACHEMA Newsroom

12.06.2018

mk2 Biotechnologies: Protein-Kombi-Produktion

mk2 Biotechnologies entwickelt, produziert und erforscht komplexe Peptide mit beliebigen chemischen und physikalischen Eigenschaften und höchster Reinheit. Ergänzt wird diese Dienstleistung durch Beratungs- und Screening-Dienstleistungen, im Rahmen welcher eine größere Peptidfamilie z.B. hinsichtlich ihrer Wirkung auf diverse Pathogene untersucht werden kann. Mithilfe eines skalierbaren disruptiven Verfahrens kann mk2 Biotechnologies komplexe Peptide authentisch und kostengünstig synthetisieren.
Das Team von mk2 Biotechnologies ist davon überzeugt, dass die inkrementellen Verbesserungen aktueller Technologien kaum heutige, geschweige denn zukünftige Herausforderungen überwinden werden können. Die Bewältigung der heute womöglich noch unbekannten Hürden der kommenden 100 Jahre erfordern neue, radikale Ideen und revolutionäre Technologien. Das gesamte Team von mk2 Biotechnologies ist von der eigenen disruptiven Technologie, den Produkten und den Anwendungen überzeugt. Es wird angetrieben durch das große Potential der Technologie, mithilfe bio-basierter nachhaltig hergestellter Produkte große gesellschaftliche Probleme zu reduzieren oder sogar gänzlich zu beseitigen: Langfristig können so kollateralschadenverursachenden Pflanzenschutzmittel und Antibiotika sowie Wirkstoffe in Kosmetika und Pharmazeutika durch Peptide ersetzt werden, wodurch ein erheblicher Mehrwert für die Gesundheit der breiten Bevölkerung zu erwarten ist.

Das von mk2 Biotechnologies entwickelte rekombinante Synthese-Verfahren basiert auf den für die Proteinsynthese (>> 100 Aminosäuren) etablierten Verfahren, in welchen das Zielprodukt durch sich reproduzierende genmodifizierte Bakterien hergestellt wird. Für die kürzerkettigen Peptide war das Prinzip bisher kaum anwendbar, da die kleinen Peptide nicht effizient von Bakterien oder bakteriellen Zelltrümmern getrennt werden konnten. Dadurch war es bisher nicht möglich, hochreine Peptide mit authentischen Aminosäure-Sequenzen und Termini zu wirtschaftlich relevanten Kosten zu produzieren. Insbesondere die nicht-skalierbare Reinigung (meist mittels HPLC) stellte einen enormen Flaschenhals dar.

Kopplung von Fusionsprotein und Säulenmaterial

Das Verfahren von mk2 Biotechnologies ist eine hochinnovative Weiterentwicklung bisheriger rekombinanter Verfahren. Die Hauptinnovation des Verfahrens besteht in der Kombination des eingesetzten Fusionsproteins mit dem bei der Reinigung verwendeten Säulenmaterial, welche eine zusätzliche Reinigung z.B. durch aufwendige nicht-skalierbare HPLC-Techniken obsolet macht. Diese Innovation wird durch die Verwendung einer Schnittstelle im Fusionsprotein ergänzt, die es erlaubt, unabhängig von seiner Zusammensetzung oder Länge das Zielpeptid kontrolliert aus dem Fusionsprotein zu entlassen. Die technische Einfachheit des Verfahrens erlaubt eine skalierbare und somit kostengünstige Synthese beliebiger authentischer Peptidsequenzen bei höchster Reinheit. Insbesondere die chemischen sowie physikalischen Eigenschaften (z.B. Polarität und Ladung bzw. Länge und Sequenzwiederholungen) sind kein Hindernis bei der Synthese mehr. Das disruptive Verfahren erlaubt die umweltfreundliche Produktion von Peptiden nun auch für Massenanwendungen.

www.mk2.bio

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